Push statt Algorithmus-Lotterie
In PlanungStreamicator
Du gehst live – und ein Teil deiner Leute erfährt es erst, wenn der Stream fast vorbei ist. Streamicator soll genau dieses Glücksspiel beenden und Hinweise direkt zu den Menschen bringen, die sie wirklich haben wollen.
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Die Idee in einem Satz
Wenn ein Creator live geht oder seiner Community wirklich etwas mitteilen möchte, sollte die Nachricht auch bei den Leuten ankommen, die sie haben wollen. Eigentlich ein ziemlich überschaubarer Wunsch – zumindest so lange, bis mehrere Plattformen, Benachrichtigungseinstellungen und irgendwelche Algorithmen mitreden.
Streamicator soll genau dafür eine zusätzliche, direkte Verbindung zwischen Creator und Community schaffen. Nicht als neues soziales Netzwerk, nicht als weiterer Feed, den man jeden Morgen leerarbeiten muss, sondern eher als simples: „Hey, hier passiert gerade etwas.“
Der Name klingt vielleicht etwas größer als das Grundproblem. 😄 Aber genau das gefällt mir an der Idee: Ein kleines Werkzeug kann ziemlich nützlich sein, wenn es eine Sache zuverlässig erledigt und danach wieder aus dem Weg geht.
Wie das aussehen soll
Für die Leute auf der anderen Seite soll es möglichst einfach bleiben. Creator auswählen, gewünschte Benachrichtigungen aktivieren und fertig. Niemand soll sich erst durch acht Seiten Einstellungen kämpfen, nur um irgendwann zu erfahren, dass ein Stream angefangen hat.
Auch für Creator möchte ich daraus keine neue Verwaltungsbeschäftigung machen. Wenn eine Meldung raus soll, soll sie zentral vorbereitet und verschickt werden können, statt denselben Satz nacheinander in mehrere Dienste zu kopieren.
Dabei ist mir wichtig, dass aus „Benachrichtigungen“ nicht irgendwann „wir schicken dir vorsichtshalber alle zwanzig Minuten irgendwas“ wird. Wer sich bewusst für Meldungen entscheidet, soll relevante Hinweise bekommen und nicht lernen müssen, sie aus Selbstschutz direkt wieder abzuschalten.
Kurz gesagt: wenig Reibung auf beiden Seiten. Die Technik darf dahinter gerne komplizierter sein – die Bedienung sollte es nicht sein.
Warum nicht einfach Twitch oder YouTube?
Natürlich haben Twitch, YouTube und andere Plattformen ihre eigenen Benachrichtigungen. Die funktionieren auch oft genug. Das Problem ist nur: Als Creator habe ich darüber nur begrenzt Kontrolle, und als Zuschauer hängt es von Plattform, Konto, Gerät und Einstellungen ab, ob eine Meldung tatsächlich so ankommt, wie man sie erwartet.
Dazu kommt, dass Community längst nicht mehr zwangsläufig an genau einem Ort stattfindet. Ein Teil schaut auf Twitch, andere kennen mich eher über YouTube, wieder andere kommen über Discord oder etwas ganz anderes dazu. Da ist eine zusätzliche Verbindung, die nicht an genau eine Videoplattform gebunden ist, durchaus praktisch.
Streamicator soll diese Plattformen deshalb nicht ersetzen. Twitch soll Twitch bleiben und YouTube soll YouTube bleiben. Das Ding soll lediglich einen weiteren direkten Weg schaffen, wenn man sich nicht komplett darauf verlassen möchte, dass jede Plattform ihre Glocke gerade genauso versteht wie man selbst.
Später vielleicht mehr
Natürlich gibt es genug Ideen, was man darauf später noch aufbauen könnte. Termine, unterschiedliche Arten von Hinweisen oder weitere Creator-Werkzeuge liegen gedanklich ziemlich nahe. Aber genau da beginnt auch schnell die Gefahr, aus einem einfachen Werkzeug wieder ein riesiges Kontrollzentrum zu machen.
Deshalb soll zuerst der Kern vernünftig funktionieren. Benachrichtigungen müssen zuverlässig ankommen, Einstellungen müssen verständlich bleiben und man muss jederzeit wissen, wofür man sich eigentlich angemeldet hat.
Wenn daraus später sinnvoll mehr werden kann, darf Streamicator wachsen. Nur eben nicht, weil noch irgendwo eine freie Stelle für einen weiteren Menüpunkt gefunden wurde.
Wenn Streamicator am Ende genau einmal kurz Bescheid sagt, wenn es wirklich etwas zu sagen gibt, und danach wieder aus dem Weg geht, dann ist das eigentlich schon ziemlich nah an dem, was ich von dem Ding haben will.
Letzte Fortschritte
Aktueller Stand- Das Konzept für datensparsame PWA-Benachrichtigungen steht.
- Live und News wurden als erste Benachrichtigungskategorien festgelegt.
- Ein eigener Push-Dienst ist für die erste Version vorgesehen.