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Buchhaltung für Creator

In Entwicklung

GewerbeOffice

GewerbeOffice entsteht für Leute, die lieber streamen, Videos machen, Musik veröffentlichen oder an ihren Projekten arbeiten, als Belege zu sortieren. Der scheiß Papierkram soll an einer zentralen Stelle landen und sich am besten selbst sortieren.

Inhalt zuletzt geändert:

Was dahintersteckt

Buchhaltung nervt. Muss aber trotzdem sein.

Ich baue GewerbeOffice aus genau demselben Grund, aus dem du wahrscheinlich gerade darüber liest: Ich will streamen, Videos machen, Musik veröffentlichen und an meinen Projekten arbeiten – und nicht meinen Abend mit Belegen verbringen.

Zugegeben: Es gibt sicher auch ein paar schwarze Schafe, die mit ihrem Stream Geld verdienen, ohne ein Gewerbe anzumelden. Muss jeder selbst wissen. Wer es ordentlich macht, kommt an dem Thema aber nicht vorbei und muss den Scheiß fürs Finanzamt eben erledigen – sonst wird einem irgendwann auf die Füße getreten.

15 Euro hier, 40 Euro dort – zählt trotzdem

Gerade am Anfang kommt Geld unregelmäßig und in ganz unterschiedlicher Höhe aufs eigene Konto. Mal ist es etwas mehr, mal fast nichts. Den Überblick braucht man leider trotzdem.

Twitch zahlt etwas aus, YouTube vielleicht auch. Dazu kommen Werbung, Unterstützung über Dienste wie TipeeeStream, Ko-fi, StreamElements oder Streamlabs, vielleicht Musik-Streaming oder Downloads. Dazu geht noch Geld für Softwarelizenzen ab, dann kommt irgendein neues Spiel oder ein DLC bei Steam, Epic Games, GOG & Co. dazu, der eigene Internetanschluss will auch bezahlt werden ... und was sich sonst noch alles so ansammelt. Wer soll da bei einem Schubladensystem am Jahresende noch durchblicken – und wer will das dann in einem großen Rundumschlag über zig Stunden aufarbeiten, statt zu streamen?

GewerbeOffice soll daraus keine Wissenschaft machen. Es soll einfach festhalten, was reinkam, was rausging und wo der verdammte Beleg dazu geblieben ist.

Was das Ding dir abnehmen soll

  • Einnahmen und Ausgaben festhalten

  • Belege und Dokumente so ablegen, dass man sie später wiederfindet

  • Eigene Rechnungen schreiben

  • Kunden und Kontakte zusammenhalten

  • Briefe und PDFs erstellen, ohne dafür noch ein weiteres Programm aufzumachen

EÜR – was soll das schon wieder sein?

Die Einnahmenüberschussrechnung, kurz EÜR, ist für viele kleine Selbstständige irgendwann ein Thema – ob man darauf Lust hat oder nicht. GewerbeOffice soll die dafür relevanten Daten ordentlich vorbereiten, damit am Ende nicht alles aus unterschiedlichen Tabellen, Ordnern, Downloads oder sogar Schubladen zusammengesucht werden muss.

Dann wäre es doch schön, nicht erst eine archäologische Ausgrabung im eigenen Rechner oder in irgendwelchen Schubladen starten zu müssen, oder?

Genau deshalb soll der ganze Papierkram wie Plattformabrechnungen, Auszahlungsbestätigungen und was sonst noch alles für’n Käse dazugehört, übersichtlich und gesammelt an einem Ort sein.

Und was kommt am Ende dabei raus?

Die Idee ist nicht, dass GewerbeOffice dir am Jahresende einfach irgendeine hübsche Zahl hinwirft und sagt: „So, viel Spaß damit.“ Das Ding soll dir möglichst genau zeigen, was wohin gehört, woher es kommt und ob noch irgendwas fehlt. Also nicht: fünf Ordner aufmachen, drei Tabellen vergleichen und nebenbei googeln, in welches Kästchen jetzt welcher Betrag soll.

Du fütterst GewerbeOffice übers Jahr mit dem Kram, der sowieso anfällt. Auszahlungen, Rechnungen, Einkäufe, Belege und was sonst noch so zusammenkommt. Wenn später der jährliche Papierkrieg ansteht, soll das System daraus so weit wie möglich schon alles zusammensetzen.

Am Ende sollst du im besten Fall nur noch durchgehen können: Passt das alles? Fehlt irgendwo noch ein Beleg? Ist irgendwas komisch? Okay. Dann kann das so übernommen werden.

Wer den Kram selbst über Mein ELSTER erledigen möchte, bekommt dafür eine verständliche Übersicht und wird Schritt für Schritt durch das geführt, was dort eingetragen werden muss. Nicht einfach eine Zahlenwüste, sondern so, dass man auch ohne Buchhaltungsstudium versteht, was das System da eigentlich von einem will. Bis hierhin reicht bewusst das Ziel für v1.0: GewerbeOffice soll den ganzen Kram übers Jahr zusammenhalten, fehlende Sachen sichtbar machen und am Ende verständlich aufbereiten, was wohin gehört. Die direkte Übermittlung ans Finanzamt gehört noch nicht dazu.

Und später?

Die direkte Übermittlung ans Finanzamt ist ein eigener nächster Ausbauschritt, den ich für v2.0 angehen möchte. Wenn das alles vorher sauber und zuverlässig funktioniert, soll GewerbeOffice noch einen Schritt weitergehen.

Dann wäre die Idee: Du prüfst am Ende noch einmal alles in Ruhe, bestätigst, dass es passt – und GewerbeOffice kann den fertigen Kram direkt ans Finanzamt schicken, ohne dass du ihn vorher noch einmal von Hand in Mein ELSTER abtippen musst.

Also irgendwann ungefähr: Übers Jahr Zeug reinwerfen → fehlenden Kram nachreichen → am Ende prüfen → abschicken.

Erst soll v1.0 richtig gut darin werden, alles vollständig zusammenzubekommen und dir verständlich zu zeigen, was am Ende wohin gehört. Wenn das zuverlässig sitzt, kann mit v2.0 auch noch das letzte Abtippen verschwinden. Denn ganz ehrlich: Wenn schon Papierkram, dann wenigstens so wenig davon wie möglich.

Das Ding ist für euch – und für mich

GewerbeOffice ist besonders für kleine Creator auf Twitch, YouTube, Kick, TikTok und Instagram gedacht, genauso für Musiker und andere kleine Selbstständige. Nicht für eine Finanzabteilung mit zwanzig Leuten, sondern für Menschen, die eigentlich etwas ganz anderes machen wollen.

Wir sitzen beim Papierkram im selben Boot. Keiner von uns hat plötzlich mehr Zeit zum Streamen, nur weil eine Rechnung noch irgendwo im Download-Ordner herumliegt.

GewerbeOffice soll dabei helfen, den normalen Kram selbst ordentlich im Griff zu behalten. Wenn irgendwann Steuerberatung oder andere fachliche Hilfe nötig ist, ersetzt die Software diese nicht – aber wenigstens müssen die Unterlagen dann nicht erst aus dem Chaos gerettet werden.

Eingesetzte Technik

  • PHP 8.5
  • MySQL
  • mPDF
  • NGINX
  • JavaScript
  • CSS

Repository-Umfang

390 versionierte Dateien

Sprachanteile laut GitHub

  • PHP 83,1 %
  • JavaScript 12,6 %
  • CSS 2,5 %
  • Shell 1,7 %
  • Hack 0,2 %

Letzter Commit:

Letzte Fortschritte

Aktueller Stand
  1. GewerbeOffice 0.17.0 – Rebranding und UI-Abschluss
  2. Produktiv-Hotfixes 0.15.13 und 0.15.14 dokumentiert
  3. BusinessOffice 0.16.19 als geprüften Entwicklungsstand konsolidiert